Studium trifft Praxis

Lucy studiert Energie- und Gebäudetechnik an der TH Köln und ist mittlerweile im 3. Semester. Gleichzeitig sammelt die 21-Jährige bei Luces Ingenieure als studentische Hilfskraft wertvolle Praxiserfahrung. Was als Praktikum begann, ist inzwischen zu einem festen Bestandteil ihres Studiums geworden. Im Gespräch erfahren wir, warum ein Arbeitstag im Ingenieurbüro für Lucy mehr ist als ein Nebenjob.

                             

Hattest du nach der Schule schon einen konkreten Plan oder Berufswunsch?

Nach dem Abitur wusste ich zunächst noch nicht genau, was ich machen möchte. Ich hatte sogar überlegt, Medizin zu studieren. Gleichzeitig fand ich den Baubereich spannend und habe deshalb verschiedene Praktika gemacht und festgestellt, dass mir der technische und planerische Bereich besonderen Spaß macht. Das hat den Ausschlag für mein Studium gegeben.

Und jetzt arbeitest du zusätzlich 30 Stunden im Monat als studentische Hilfskraft?

Genau, seit Oktober letzten Jahres arbeite ich bei Luces Ingenieure. Gerade weil die ersten Semester im Studium noch sehr theoretisch sind, war es mir wichtig, auch praktische Erfahrungen zu sammeln. Meine Aufgaben liegen momentan vor allem im Bereich des Zeichnens, gerade unterstütze ich bei den Plänen zu einem Schwimmbad. Das macht mir sehr viel Spaß. Gleichzeitig merke ich, dass ich durch die Arbeit auch selbstständiger werde und zunehmend Verantwortung übernehmen kann. Viele Dinge, die ich im Studium lerne, kann ich jetzt besser einordnen, weil ich sie in der Praxis wiederfinde.

Was gefällt dir darüber hinaus an dem Praxisalltag?

Besonders positiv finde ich das Miteinander bei Luces Ingenieure. Gerade als ich angefangen habe und noch nicht so viel Erfahrung hatte, waren alle sehr hilfsbereit. Ich konnte jederzeit Fragen stellen und mir wurde viel gezeigt. Dadurch habe ich im vergangenen Jahr viel gelernt.

In Zukunft würde ich gerne noch mehr von der Baustellenseite kennenlernen. Ich war während meines Praktikums schon ein paar Mal mit auf einer Baustelle und fand es spannend, die Planung auch einmal in der Realität zu sehen. Wenn man lange an Plänen arbeitet und später sieht, wie sie tatsächlich umgesetzt werden, bekommt man noch einmal einen ganz anderen Bezug dazu.

Was denkst du, wie sich die Gebäudetechnik in Zukunft entwickeln wird?

Ich glaube, dass sich die Gebäude- und Klimatechnik in den nächsten Jahren noch stark verändern wird. Nachhaltigkeit und Energieeffizienz werden immer wichtiger und es wird viele neue technische Entwicklungen geben. Auch KI wird meiner Meinung nach zunehmend eine Rolle spielen und unseren Arbeitsalltag verändern.

Hast du einen Tipp für diejenigen, die nach der Schule noch nicht wissen, was sie machen möchten?

Ich glaube, man sollte sich nach der Schule nicht zu sehr stressen und denken, man müsste jetzt den perfekten Plan für die nächsten Jahre haben. Ich selbst war mir nach dem Abitur auch noch nicht sicher, welchen Weg ich einschlagen möchte. Ein Praktikum oder auch ein Gap Year können sehr hilfreich sein. Ich würde deshalb empfehlen, sich auszuprobieren, unterschiedliche Erfahrungen zu sammeln und herauszufinden, was einem wirklichen Spaß macht.

 Vielen Dank, liebe Lucy, und weiterhin alles Gute und viel Erfolg!